Bereits am Morgen hatte die standesamtliche Trauung stattgefunden. Der Vorsteher betonte, dass „der Staat aus 4 Menschen eine Familie gemacht“ habe, denn auch die beiden Kinder Emilia und Raphael waren voller Zustimmung und standen an der Seite ihrer Eltern, als der Segen ausgesprochen wurde.
Die Botschaft des Gottesdienstes: 4 zu 1
Der Gottesdienst griff das Thema „4 zu 1“ auf: Vier Versprechen Gottes und ein Versprechen seiner Kinder.
- Gott verspricht: Ja, es wird Schrecken geben. Wenn Gott auffordert, sich nicht zu erschrecken, weist er uns auf kommende Herausforderungen hin.
Gott liebt uns und möchte uns begleiten. Er will eine Beziehung zu uns führen, die voller wichtiger Hinweise ist. Dabei geht es nicht nur darum, das Ziel zu erreichen, sondern auch den Weg gemeinsam und unversehrt zu gestalten. - Gott verspricht: Ihr braucht euch nicht zu fürchten. Keine Panik, keine Flucht, keine Abwehr – mit Gott ist es möglich, nicht zu flüchten, zu erstarren oder zu kämpfen. Mit ihm kann man die Zukunft sinnvoll gestalten und ein erfülltes Leben führen.
- Gott verspricht: Mit mir entgeht dir nichts! Der Glaube an Gott schränkt nicht ein, sondern ermöglicht Glück und Lebensfülle. Gott hat das Leben geschenkt, weil er das Leben liebt, und will zu einem lebenswerten Leben verhelfen.
- Gott verspricht: Ihr sollt ewig leben! Gott liebt das Leben so sehr, dass er es für die Ewigkeit geschaffen hat. Er möchte ewige Gemeinschaft – wer die Gemeinschaft zweier Liebender segnet, segnet auch die ewige Gemeinschaft.
Das Versprechen des Menschen
- Der Mensch verspricht: Ich will an dich glauben und mit dir gestalten!
Wenn diese beiderseitigen Versprechen eingehalten werden, entsteht eine Realität, die wahrhaft genießbar ist.
Gedanken zum Segen
In seiner Ansprache zum Segen betonte der Vorsteher, dass es auch in der Zukunft herausfordernde und erschreckende Momente geben werde. Es sei wichtig, dass zu jedem Zeitpunkt jemand aus der Familie den anderen daran erinnert: „Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!“
Feierlichkeiten
Die Trauung wurde musikalisch von Orchester und Chor sowie von den Familien der Brautleute umrahmt. Nach dem Gottesdienst feierte die Gemeinde im Foyer der Kirche bei selbstgemachtem Apfelkuchen und Kaffee. Der Tag klang gemütlich aus, bevor viele Gäste zur anschließenden Feier weiterzogen.
Neuapostolische Kirche